Am 08.10.2015 durfte ich für den Arbeitskreis der Aggrar-Büro-Managerinnen in Verden (Aller) einen spannenden Tag unter dem Motto:

"Der perfekte Auftritt"

gestalten.

Wer "Knigge" hört, denkt meistens an strenge Kleiderregeln, dass akkurate Anordnen von Rot- und Weißweingläsern zu Tisch oder den Mann, der der Frau die Tür aufhält. Aber sind solche Dinge überhaupt noch zeitgemäß? Bei Knigge geht es nicht um Schickimicki, sondern darum, praktisch zu handeln. So muss nicht zwingend der Mann der Frau die Autotür aufhalten; schließlich kann sie auch selber am Steuer sitzen und einen älteren Herren auf dem Beifahrersitz beim Ein- und Aussteigen helfen. Sicherlich freut sich jede Frau darüber, wenn ihr im eleganten Abenkleid von Ihrem Begleiter die Hand gereicht wird. Im Business hingegen sollten Frauen anders auftreten. Nicht maskulin, aber eben auch nicht als das schwächere Geschlecht.

Natürlich gibt es auch "Verkehrsregeln", die heute noch Geltung haben. Wer wo zu gehen hat ist beispielsweise klar geregelt: "Der Höhergestellte läuft auf der rechten Seite". Privat ist das die Frau, im Job der Chef oder der Kunde, der durch die Firma geführt wird. Wenngleich heute niemand mehr mit der rechten Hand aus der Schwertseite auf der linken Seite die Waffe ziehen muss - so ist die Regel - um den anderen zu beschützen.

Das sind Dinge, auf die man nicht hingewiesen wird, die aber Eindruck machen können, wenn man mit ihnen vertraut ist. Die Liste solcher Umgangsformen ist lang. Bei dem heutigen Coaching ging es unter anderm um folgende Themen:

  • Der erste Eindruck,
  • Körpersprache,
  • Distanzzonen,
  • Begrüßung,
  • Das richtige Vorstellen,
  • "Kleider machen Leute",
  • die Kunst des Small-Talks
  • und natürlich auch um Tischregeln

Es hat mir wieder einmal unglaublich viel Spass und Freude bereitet.